LUX VERA Teil B LUX-VERA-Logo

 

Nr. 1/2012

 

 

 

 

 

 

 

Organ der Arbeitsgemeinschaft der

katholischen Blindenvereinigungen im

deutschen Sprachraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herausgeber:

Deutsches Katholisches Blindenwerk e.V.

Graurheindorfer Straße 151a, 53117 Bonn, Deutschland

Telefon 0049 /2 28 / 559 49 29

Telefax 0049 /2 28 / 559 49 19

Internet: www.blindenwerk.de

 

Inhalt

Jahreswende (Jochen Klepper) ....

Gespräch mit Gott zu Beginn des Jahres 2012 (Ursula Ganz)

Unsere Reise ins Land des Herrn (Maria Mayer) ..

Mein Koffer voller Bilder (Karla Kunz) ..

Gemeinsame Frauentage im IBZ (Gerlinde Gregori)

Berg-Wanderwoche im Blindenzentrum St. Raphael ....

Bonner Bücherbord ....

Angebot: Elberfelder Bibel .<

Gebetsmeinungen Februar 2012 (Manfred Pittracher) .

Stürmische Grüße von der Ostsee (Margrita Appelhans) ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahreswende

Der du allein der Ewge heißt

und Anfang Ziel und Mitte weißt

im Fluge unserer Zeiten:

bleib du uns gnädig zugewandt

und führe uns an deiner Hand,

damit wir sicher schreiten!

Jochen Klepper

Gespräch mit Gott
zu Beginn des Jahres 2012

HERR, du kennst jeden einzelnen von uns besser als wir uns selbst.

Du weißt um unser Schicksal.

Das ist uns Trost.

Du kennst unsere Stärken, unseren guten Willen,

aber auch die Schwachheiten und das Versagen.

Wir haben es doch sowieso nicht leicht durch unsere Sehbehinderung.

Manchmal empfinden wir sie direkt als ein Kreuz.

Hilf uns, guter Gott, es zu tragen

und trotzdem das Beste aus unserem Leben zu machen.

Du kennst auch die Traurigkeiten und Einsamkeiten

und die aus der Sehbehinderung resultierenden Nöte.

Aber möge die Freude in uns nie ganz erlöschen

und die Hoffnung immer bestehen bleiben.

 

Du hast uns zu Weihnachten wieder

das große Geschenk feiern lassen,

dass dein Sohn zu uns in die Welt kam,

um uns zu erlösen.

Nicht alle von uns konnten die Lichter der Weihnacht sehen, nur ihre Wärme spüren. Aber vielleicht brennen die Lichter im Herzen umso heller.

Möge uns dieses innere Leuchten im neuen Jahr begleiten und uns allen reicher Segen zuteil werden.

 

Herzlichst grüßt Sie mit den besten Wünschen

Ihre Ursula Ganz

Gertrudstift Kloster Helfta

Unsere Reise ins Land des Herrn

Anfang Mai 2011 konnte ich mit den Schwestern und Brüdern meiner neokatechumenalen Gemeinschaft in unserer Pfarrgemeinde eine Pilgerfahrt ins Heilige Land unternehmen. Auf den Spuren Jesu Christi zu gehen und das sogenannte „5. Evangelium“, das Land des Erlösers, kennen zu lernen, brachte trotz einiger Bedenken eine große Vorfreude mit sich. Mein Führhund wurde bei einem lieben Menschen untergebracht, und dann konnte die Reise beginnen. Einige Eindrücke davon möchte ich in diesem Bericht wiedergeben.

Meine erste Flugreise - und sie verlief ruhig und angenehm. Als mir gesagt wurde, dass die Lichter der Stadt Tel Aviv zur Begrüßung am Nachthimmel zu sehen wären, wurde die Freude noch größer.

Unser Hotel lag an der Strandpromenade, sodass am nächsten Morgen gleich das Meer zu hören und zu riechen war. Entlang der Küstenstraße ging es dann nach Norden, nach Caesarea am Meer. Die Ausgrabungen dieser einstmals prächtigen und wichtigen Stadt sind noch immer beeindruckend, und ich betrat die ca. 2 Meter dicken Mauern der Hausfundamente. Dass der Apostel Petrus hier vom Herrn den Auftrag erhielt, auch bei den Heiden zu missionieren, war für einen frommen Juden wie ihn eigentlich undenkbar. Aber es ist der Grundstein dafür, dass auch wir uns zur Kirche zählen dürfen.

Als Nächstes stand der Besuch am Berg Karmel auf dem Programm. Besonders das Leben des Propheten Elija ist mit dieser Gegend verbunden. Der Altar der Kirche „Stella Maris“ in Haifa ist über einer Höhle erbaut, die dem Propheten zugeschrieben wird. Die Wände fühlten sich glatt wie lackiert an.

Der Weg zur Anhöhe führt durch die vornehmsten und schönsten Viertel der Stadt Haifa, wie mir immer wieder berichtet wurde. Die Gegend um den Karmel ist eine wunderschöne und fruchtbare Landschaft. Im kleinen Karmelitenkloster auf dem Berg hörten wir vom Wettstreit des Propheten Elija mit den Baalspriestern, und mir wurde bewusst, dass auch ich mich immer wieder ganz für Gott entscheiden muss, ohne Halbheiten. Auf der Dachterrasse der Kirche zeigte man mir die Richtung, in der Nazaret in dem herrlichen Panorama zu sehen ist, und ich war schon sehr neugierig, diese Stadt auf dem Berg betreten zu können.

Vorerst fuhren wir an den See Genezaret, wo wir auf einer Anhöhe oberhalb des Sees im „Domus Galilaeae“ erwartet wurden. Dieses Haus ist ein Studienzentrum und Pilgerhaus, in dem sich die Gemeinschaften während ihrer Reise durch das Heilige Land aufhalten können. Außerdem beherbergt es ein Priesterseminar und wird von vielen Bischöfen bei ihren Zusammentreffen immer wieder besucht. Papst Johannes Paul II. hat selbst die Einweihung des Hauses während seines Besuches im Heiligen Land im Jahr 2000 vorgenommen. Als wir dort gleich herzlich begrüßt wurden, fühlte ich mich sofort wie zu Hause.

Von hier aus unternahmen wir unsere Fahrten zu wichtigen Stätten der Tätigkeit Jesu in Galiläa. Es ging zuerst über viele Hügel in die Stadt Nazaret, die auf einem hohen Berg erbaut ist. In der Kirche, die über dem Wohnhaus des Heiligen Josef errichtet ist, feierten wir unsere erste Eucharistie. Hier hat die Heilige Familie nach ihrer Rückkehr aus Ägypten gewohnt, hier hat sich Jesus im Schoß der Familie auf seine Mission vorbereitet. Auch in die Kirche, die über der Verkündigungsgrotte angelegt ist, gingen wir. Mit Ober- und Unterkirche ist sie wirklich sehr groß. Das Schönste war für mich, als wir gemeinsam in Ruhe vor der Grotte den Rosenkranz beten konnten.

Unser Bus brachte uns dann an den Berg Tabor, wo wir ihn wieder verlassen mussten, denn die vielen Kurven der Bergstraße kann man nur mit einem Taxi befahren. Jesus musste mit seinen Jüngern zu Fuß gehen - eine wirklich sportliche Leistung. Beim Betreten der Anlage der Verklärungs-Basilika sieht man viele Pflanzen aus der ganzen Welt, die dort zusammengetragen wurden. Manche konnte ich angreifen und beschnuppern, bei manchen war das weniger ratsam. In der Basilika gibt es herrliche, durchscheinende Alabasterfenster. Die Fülle des Lichts, die sie hereinlassen, soll ein Vorgeschmack auf die ewige Herrlichkeit sein und erfüllte auch mich mit Hoffnung und Freude.

Der nächste Tag führte uns an das Ufer des Sees Genezaret. Zuerst nach Kapharnaum, wo Petrus gelebt hat und Jesus oft anwesend war. In der Synagoge konnte ich den Stein abtasten, auf dem Jesus selbst stand. Von dort war es nicht weit zu einer Gottesdienststätte für Pilgergruppen direkt am Seeufer. Das Evangelium der ersten Brotvermehrung, die sich in dieser Gegend zugetragen hat, wurde lebendig für uns, und mit Dankbarkeit feierten wir Eucharistie.

Die Gegend oberhalb des Sees ist aber auch jener Platz, an dem Jesus die Bergpredigt gehalten hat. Auch die neuesten archäologischen Studien bestätigen das. Als wir auf diesem Platz eine Wortliturgie feierten und dabei die Worte der Bergpredigt verkündet bekamen, stellte ich mir vor, wie sich die Jünger um Jesus versammelt haben, um seine Botschaft zu hören. Und mein Wunsch wird immer größer, dass auch ich durch den Heiligen Geist immer mehr diese Haltung bekomme: „Liebet eure Feinde, seid Söhne eures Vaters im Himmel!“

Das nächste beeindruckende Erlebnis war die Fahrt zu den Jordanquellen nach Caesarea Philippi im Norden des Landes. Eine wunderschöne Landschaft, die durch den Segen des Wassers mit üppiger und reichlicher Vegetation einen Naturpark bildet. Der Jordan bricht aus vielen Quellen hervor, füllt mehrere Becken, sprudelt und rauscht und tritt von dort seine Reise durch das Land an, durch den See Genezaret und ins Tote Meer. Etwas von diesem Jordanwasser füllte ich selbst zum Mitnehmen in ein Fläschchen.

Wir kehrten wieder nach Galiläa zurück, zur Primatskapelle. Sie ist über jenem Felsen erbaut, auf dem Jesus den Jüngern am See nach seiner Auferstehung erschienen ist. Den Stein konnte ich angreifen und ich wusste, dass mich Jesus genauso wie Petrus fragt: „Liebst du mich?“ Immer neu ist meine Liebe zu Ihm und seinen Brüdern und Schwestern nötig. Ich betete für mich und uns alle, diese Liebe immer mehr zu bekommen. Wir konnten auch die Eucharistie neben der Primatskapelle halten. Diese Feiern im Freien sind besonders schön. Die Natur mit allen Eindrücken, dem Rauschen des Wassers, dem Vogelgesang, dem schön angelegten Garten, ... verstärkt noch die Dankbarkeit.

Die anschließende Fahrt mit dem Schiff über den See war sehr beeindruckend. Die Länge des Sees beträgt ungefähr 21 Kilometer, die Breite bis 13, also ungefähr ein Drittel des Bodensees. Und er liegt schon 210 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist so der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Erde, allerdings nur 45 Meter tief. Die umgebende Landschaft ist wunderschön und lieblich. Es wachsen alle Arten von Früchten - Weintrauben, Datteln, Feigen, Bananen, Zitrusfrüchte, Kulturen mit Erdbeeren, Kartoffeln, ... Die Temperatur lag Anfang Mai bei angenehmen 20 bis 28 Grad, die Ernte der Gerste war schon eingebracht.

Der See selbst aber kann für Schiffe und Besatzung auch gefährlich werden. Während der Überfahrt hörten wir die Evangelien, in denen Jesus den Jüngern als Retter in den Gefahren und Schwierigkeiten des Wassers erscheint. Ein gutes Wort der Hoffnung für alle Probleme unseres Lebens! Wir hatten allerdings eine schöne Bootsfahrt und so zeigte uns der Schiffer, wie schon zu Zeiten Jesu und auch heute noch auf dem See gefischt wird. Mit einem großen Netz, ca. 2 Meter im Quadrat, das mit einem geübten Schwung ins Wasser geworfen und dann zugezogen wird. Da wir ja während des Tages auf dem See waren, verirrte sich kein Fisch ins Netz. Die sogenannten Petrusfische, die wir anschließend aßen, waren schon früher gefangen worden. Zu diesem Festmahl fuhren wir an die Ostseite des Sees in den Kibbuz von En Gev. Der Fisch schmeckte herrlich, ebenso die Datteln, die eine Spezialität sind und immer als Nachtisch gereicht werden.

Am nächsten Tag mussten wir Abschied vom „Domus Galilaeae“ nehmen. Ich hatte mich dort so wohl gefühlt, dass mir das Herz weh tat, freute mich aber auf das Weitere.

Zuerst fuhren wir nochmals ans Ostufer, zu jener Stelle, wo Jesus den Besessenen von seinen Dämonen geheilt hatte. Diese stürzten sich dann mit einer Schweineherde in den See. Die Berghöhlen, in denen die Kranken dort gelebt haben, konnten wir am Berghang sehen. Nicht weit dahinter liegt schon die Grenze zu Jordanien.

Um den See herum ging die Reise zu einer Taufstelle am Jordan, wo wir eine schöne Feier hatten. An einer sehr steinigen und steilen, aber doch vorbereiteten Uferstelle konnten wir eine Tauferneuerungsfeier halten. Natürlich machen wir Christen keine Wiedertaufe, wie es manche Religionsgemeinschaften dort tun. Aber eine Tauferneuerung mit Weihwasser - hier an Ort und Stelle sogar mit dem Jordanwasser, das nicht geweiht zu werden braucht -, ist eine tiefe Erfahrung. Im Geschäft des angeschlossenen Kibbuz kaufte ich eine Flasche mit gutem Wein aus dem Land Kanaan - zur Erinnerung für eine besondere Gelegenheit.

Danach begann die Fahrt aus dem blühenden Land in die immer karger werdende Gegend in Richtung Totes Meer. Wir kamen durch wüstenähnliche Landstriche, nur an künstlich oder selten natürlich bewässerten Gebieten gab es Vegetation. Als schon das Tote Meer in Sichtweite war, kamen wir zu den wichtigen Ausgrabungen von Qumran.

Dieser interessante Ort ist mir auch wegen der Hitze in Erinnerung geblieben. Der Reiseleiter erzählte, er wäre schon einmal bei 50 Grad Celsius hier gewesen. Wir hatten nur gute 30 Grad und erlebten eine schöne Führung durch die Ausgrabungen. Der Ort ist deshalb so bekannt, weil hier in Felshöhlen die berühmten „Handschriften vom Toten Meer“ gefunden wurden, sehr alte Abschriften und Übersetzungen vieler Bücher des Alten Testaments.

Von Qumran aus ging die Reise dann bergauf, hinauf nach JERUSALEM! Fast 1200 Höhenmeter, denn das Tote Meer liegt ungefähr 400 Meter unter dem Meeresspiegel, Jerusalem ca. 800 Meter über dem Meer. Beim Fahren über die gut ausgebaute Straße wurde mir auch jene Tafel gezeigt, die die Höhe des Mittelmeeres angibt, mitten in der Wüste Juda, die die meiste Zeit des Jahres öde und unfruchtbar erscheint. Die Schaf- und Ziegenherden, die man sah, fristen allerdings ein mehr als kümmerliches Leben. Trotzdem sind sie der Reichtum der hier zeitweise lebenden Beduinen. Einige Plätze mit den typischen schwarzen Zelten oder auch Wellblechhütten konnten wir in der Öde sehen. Als wir die Straße hinauffuhren, wurde mir klar, warum Jesus seinen Jüngern immer wieder sagte, er müsse nach Jerusalem hinaufgehen. Der Weg zu Kreuz und Auferstehung war allein schon geografisch wirklich ein Weg nach oben.

Aber auch die Eltern Jesu mussten bei ihrer Reise nach Betlehem zur Volkszählung durch diese Landschaft ziehen, eine Strapaze, die wir uns wahrscheinlich gar nicht vorstellen können.

Bei der Einreise in die Stadt sangen wir mit Dankbarkeit jene Psalmen, die sich an Jerusalem wenden und schon von den Pilgern des Alten Testaments verwendet wurden. „Hin zu dir, Jerusalem, hin zu dir, du unseres Retters Stadt ...“

Jerusalem, wo sich die drei monotheistischen Religionen berühren. Für das Judentum ist Jerusalem der Wohnsitz Jahwes inmitten seines Volkes. Für Jesus war der Tempel ein Haus des Gebetes für alle Völker. Golgota und das Heilige Grab sind die zwei Heiligtümer, die die vollendete Liebe Jesu Christi bezeugen. Auch für Moslems ist Jerusalem eine Heilige Stadt. Deshalb ist sie immer wieder zum Zankapfel geworden.

Der Autobus brachte uns an den Stadtrand und vom Skopusberg aus konnten wir erstmals über die Stadt blicken, eine Stadt mit vielen Bergen, Gräben und Hügeln. Diese Berge und Hügel spürte ich während der Fahrt in den folgenden Tagen immer wieder, vielleicht sogar mehr als meine Mitreisenden, die durch das Schauen abgelenkt wurden. Da verstehe ich, wie groß die Verheißung des Herrn im Psalm ist: „Wie Berge Jerusalem rings umgeben, so ist der Herr um sein Volk, von nun an auf ewig!“

Als Erstes gingen wir dann - Samstagnachmittag, gegen Ende des Sabbats - zur Klagemauer. Jenem heiligen, den Juden noch verbliebenen Teil des alten Tempels. Nach einigen strengen Sicherheitskontrollen konnte ich mit meinen Begleiterinnen zum Frauenbereich an der Mauer gehen, wo viele Frauen und Kinder beteten. Es wurde mir nachher geschildert, wie hübsch alle gekleidet waren - die Mädchen mit Samtkleidern und großen Zopfmaschen, die Frauen sehr festlich. Wir kamen inmitten der Betenden bis zur Mauer, die ich auch berührte. In den Ritzen zwischen den mächtigen Quadersteinen merkte ich die vielen kleinen Zettel, auf die die Menschen ihre Gebetsanliegen schreiben.

Am darauffolgenden Tag konnten wir die Sonntagsmesse in Betlehem feiern. Die anderen meiner Gruppe mussten eineinhalb Stunden in der Kirche warten, bis sie zur Geburtsgrotte hinunter konnten. Ich wartete mit meinen Begleitern etwas abseits, da ich nicht daran dachte, den schmalen Treppenweg absteigen zu können. Doch dann führte uns ein unbekannter „Engel“ einen anderen Weg, und plötzlich stand ich unvermutet, aber mit großer Dankbarkeit an der Stelle, wo unser Herr geboren wurde. Es war eine große Freude für mich!

Am Nachmittag gingen wir zu Fuß in die Altstadt Jerusalems. Hier war es merklich kühler als in Galiläa, außerdem blies fast immer der Wind. Man spürt eben den großen Höhenunterschied. Trotzdem blüht und grünt es in Jerusalem, wir sahen sehr gepflegte Teile der Stadt. Bei unserem Stadtbummel merkte ich besonders, wie es auf und ab ging. Die Wege zwischen den Geschäften sind unregelmäßig breit, dazwischen eine Rampe für Kinderwagen, Stufen, eine Abflussrinne ... Links und rechts die Eingänge in die Geschäfte, davor natürlich alle Waren ausgebreitet. Als wir schon eine zeitlang gegangen waren, fragte ich, ob wir schon bald oben wären. „Du kannst noch eine Weile gehen!“, war die Antwort. Endlich oben angelangt, ging’s eine schmale Straße entlang, dann wieder hinunter, wieder hinauf. In den fünf Tagen in Jerusalem begegnete ich keinem Blinden und keinem Rollstuhlfahrer. Es ist (in der Altstadt) ein mühsames Gehen mit Behinderung, schon wegen der Steine, mit denen die Straßen gepflastert sind. Immer wieder wurde mir auch geflüstert, dass Soldaten, Männer und Frauen, die ihren langen Militärdienst machen müssen, mit Maschinenpistolen durch die Straßen patroullieren. Der Lärm der Heereshubschrauber und -Flugzeuge war oft zu hören. Mir wurde wieder bewusst, in welch glücklichem Land wir leben! Wir fuhren auch in das Dorf Bethanien bei Jerusalem, in dem Lazarus mit seinen Schwestern Martha und Maria wohnte und Jesus ihn aus dem Grab rief. Dort begegneten wir auch einem Kamel, dessen weiches Fell ich streicheln konnte. Es neigte mir den Kopf zu, und ich bemerkte, dass es kleinere Ohren als ein Schäferhund hatte. Apropos Tiere: bei den Beduinen sahen wir auch einige Hütehunde, sonst hörte ich ein einziges Mal einen Hund bellen. Die jüdische Bevölkerung hält sich keine Hunde als Haustiere.

Der nächste Tag war dem Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu gewidmet. In der „Kirche der Nationen“ am Ölberg dachten wir daran, wie Jesus Blut geschwitzt hat, und konnten auch den Felsen der Ölbergangst dankbar berühren. Durch die schon beschriebenen engen Gassen Jerusalems führte dann unser Kreuzweg mitten durch die Menge die Via Dolorosa entlang. Ein einfaches Holzkreuz wurde vorangetragen, neben uns machten die Menschen ihre Geschäfte, Verkäufer ließen sich nicht beeindrucken von unserem Zug, im Gegenteil: manche wurden absichtlich lauter, störten unser Gebet. Trotzdem betete auch eine fremde Frau mit, ein junges Mädchen berührte unser Kreuz und machte ehrfürchtig ein Kreuzzeichen - ein Zeichen der Liebe zu unserem Herrn inmitten der Menge.

Der Weg führte uns nach Golgota, wo wir den Platz küssten, an dem Jesu Kreuz stand. Am Salbungsstein, der an die Kreuzesabnahme durch Josef von Arimathäa erinnert, konnte ich auch riechen. Er wird besonders von den orientalischen Christen sehr verehrt und noch immer mit duftendem Öl benetzt. Dann durften wir endlich in die Kapelle des Heiligen Grabes, wo wir am Morgen des Abschlusstages auch eine Eucharistie feiern konnten. Eine Danksagung, die wirklich von Herzen kam und uns alle die Zuversicht gab, dass Jesus auch jeden einzelnen von uns durch sein Kreuz in seine Auferstehung mit hineinnimmt.

Zwölf Tage lang dauerte unsere Reise und es gäbe noch viele Erlebnisse zu berichten: vom Ölberg, dem Besuch im Abendmahlssaal, von der Oasenstadt Jericho, vom Bad im Toten Meer ...

Die Begegnung mit den heiligen Stätten, wo Jesus gelebt und gewirkt hat, war für uns alle ein besonderes Erlebnis. Unser Glaube wurde vertieft und gestärkt, die Worte der Heiligen Schrift wurden lebendig, und das wird für immer in unseren Herzen bleiben. Mit großer Dankbarkeit verließen wir das Land Jesu Christi, unseres Erlösers.

Ich grüße alle mit „SHALOM“, dem Gruß Israels und Wunsch des Friedens!

Maria Mayer

 

Mein Koffer voller Bilder

Es ist schon einige Jahre her, seit ich für mich durch den Besuch einer Schreibwerkstatt das kreative Schreiben entdeckt habe. Je öfter ich es praktizierte, desto deutlicher spürte ich: Das ist eine Ausdrucksform für mich, die mir hilft, in schwierigen Situationen Klarheit zu bekommen oder etwas zu verarbeiten.

Oft bekamen wir im Schreibkurs auch die Aufgabe, etwas zu malen, zu zeichnen oder aus bestehenden Bildern oder Fotos eine Collage herzustellen. Da fühlte ich mich dann immer sehr blockiert. Als geburtsblinde Frau kann ich nicht zeichnen. Das heißt, ich kann schon, sehe aber nicht, was da entsteht.

Besonders angespornt wurde ich in einer Schreibwerkstatt für Sehbehinderte. Ich nahm mir vor, die Sache weiter zu verfolgen.

Unterdessen hatte ich eine Kunsttherapeutin in St. Gallen kennengelernt. Mit ihr sprach ich über mein Anliegen: Ich möchte so malen, dass ich sehe, was dabei herauskommt. Kannst Du mir eine Technik an die Hand geben, die mir das ermöglicht?

Dann hörte ich im Radio eine Sendung über ein Trauerseminar. Die Gesprächspartnerin erwähnte, dass sie ausgebildete Poesietherapeutin sei. Dieses Wort brachte etwas in meinem Herzen zum Klingen. Ich fragte per Mail an, wo man diese Ausbildung machen könne.

Umgehend erhielt ich die Antwort und nahm anschließend mit den beiden Leiterinnen, die in der Schweiz diesen Kurs anboten, Kontakt auf. Wir trafen uns, und ich fühlte mich sofort wohl. Einige Monate später sollte die Ausbildung beginnen.

Jetzt ging ich nochmals auf die Kunsttherapeutin zu. Wir tauschten unsere Ideen und Vorstellungen aus. Mit möglichst wenig Material sollte möglichst alles ‚gezeichnet‘ und ausgedrückt werden können. Irgendwie sollte das Ganze also einen allgemeingültigen Charakter haben und auch für andere Kursteilnehmer verständlich sein. Ganz praktisch gesehen sollte es einfach und überall zu handhaben und nicht zuletzt auch gut zu transportieren sein. Ein kleiner Koffer musste her!

Wir erarbeiteten seinen Inhalt auf der Grundlage der elementaren Zeichen, die auch in der Kunst verwendet werden. Es sind dies: Punkt, Linie, Fläche, Körper, Raum.

Danach haben wir die zwei- und dreidimensionalen Grundformen und ihre Symbolik erarbeitet. Wichtig war dabei herauszufinden, welche Bedeutung diese Formen für mich persönlich haben, denn es gibt für jedes Symbol mehrere mögliche Bedeutungen.

Die zwei- bzw. dreidimensionalen Grundformen sind: Kreis - Kugel / Quadrat - Würfel / Dreieck - Pyramide / Spirale - Schneckenhaus / Kreuz - dreidimensionales Kreuz.

Zu den Zeichen und Formen haben wir einfache taktile Entsprechungen gesucht und wählten dabei auch Materialien aus, die mir besonders sympathisch sind.

Danach haben wir uns gefragt, was noch fehlt. Meistens hat jeder Mensch so seine eigenen Symbole. Und der Koffer ist ja nach Belieben ausbaubar.

Anschließend haben wir anhand einiger Beispiele ‚geübt’: Zuerst versuchte ich, einfache Gegenstände ‚abzubilden’: Haus, Blume, Sonne, ...

Dann ging es um Gefühle wie: Freude, Angst, Trauer, Energie, Einsamkeit, Gemeinschaft, Stille ...

Und in einem nächsten Schritt stellte mir meine Freundin komplexere Aufgaben wie: eine momentane Stimmung, ein Selbstbildnis, Innen - Außen, Traum, ein Gedicht etc.

Nun möchte ich den Inhalt meines Koffers kurz beschreiben:

Da sind sechs Holzpunkte

vier Bänder, die als Linien dienen

zwölf kleine Quadrate, ein größeres Quadrat

zwei Dreiecke, die wieder ein Quadrat ergeben

ein Kreis mit einer flachen und einer gerippten Seite

ein Holzring

eine Kugel

eine Pyramide

eine Spirale

ein dreidimensionales Kreuz

und ein Würfel

Vom Würfel ist jede Seite anders bezogen: Eine Seite ist aus Holz, die andere mit Kontaktpapier beklebt, eine Seite ist rau, auf einer anderen klebt Wolle und auf einer ein Fell.

Wie gesagt, der Koffer ist nach Belieben ausbaubar.

Persönlich freut es mich jetzt immer, wenn uns eine Bilderaufgabe gestellt wird. Mit meinem Koffer ist es mir möglich, Bilder zu legen, die greif-, erklär- und sichtbar sind – wie ein gemeinsames Greifen und Begreifen über alle Grenzen hinweg.

Ich hoffe, dass das, was ich hier beschrieben habe, auch anderen sehbehinderten und blinden Menschen eine Möglichkeit für einen neuen Zugang zum Zeichnen aufzeigt.

Karla Kunz

Gemeinsame Frauentage im IBZ

(bei denen auch Männer willkommen sind)

CAB-Frauenweekend und DKBW-Frauenwoche

2.-9. März 2012

Ich glaube - wer merkt das?

Bei dieser gemeinsamen Frauenveranstaltung gehen wir der Frage nach, wie wir unserem Glauben im Alltag Ausdruck verleihen. Tritt unser Glaube ausschließlich im stillen Kämmerlein in Erscheinung oder darf er uns überall hin begleiten? Wie stehen wir zu ihm in der Öffentlichkeit?

Im 1. Petrusbrief werden wir aufgefordert: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt.“ Wollen und tun wir das?

Die Tage geben Gelegenheit zum Nachdenken, Nachspüren und Austauschen. Nehmen wir unseren Glauben mit ...

 

Referenten:

Karin Oertle, P. Matthias Hierlinger, Monika Schaufler

Für deutsche Teilnehmende: Ihre Anmeldung sollte bis spätestens (!) 15. Januar 2012 bei mir eingegangen sein.

Die Pensionskosten werden ab 2012 auf einer Gruppenrechnung erfasst. Die Teilnehmenden erhalten nach dem Anmeldeschluss eine Bestätigung mit den Angaben zur Überweisung. Der Betrag ist dann ausschließlich in Euro fällig. Finanzielle Gründe sollten nicht an einer Teilnahme hindern – es gibt Möglichkeiten ...

 

Pensionskosten pro Person (Vollpension):

Ort: Int. Blindenzentrum, Landschlacht/Schweiz

Referat Erwachsenenbildung

Gerlinde Gregori

Frohndbrunnengasse 35, 74821 Mosbach / Deutschland

Tel.: 0049 (0)6261 – 5805, Mail: dkbw-erwachsenenbildung@t-online.de

Berg-Wanderwoche
im Blindenzentrum St. Raphael Bozen/Südtirol

Wandern in Südtirol – auf der Sonnenseite der Alpen und stets umgeben von einer einmalig-herrlichen Kulisse: mal saftige Almwiesen mit Kühen oder Schafen, mal idyllisch-verträumte Berghöfe, mal rauschende kühlende Gebirgsbäche, mal einsame Höhenwege entlang der weltbekannten bleichen Berge der Dolomiten (ein UNESCO-Weltnaturerbe) und dann wieder herrliche Parks, unendliche Obstgärten und tiefblaue Seen.

Im Hochsommer 2012 bietet Ihnen das Blindenzentrum St. Raphael die Möglichkeit zu einem einwöchigen Wander- und Genießerurlaub in Südtirol zu vorteilhaften Bedingungen.

Auf dem Programm stehen drei geführte Ganztagestouren und zwei Halbtageswanderungen. Die maximale Wegstrecke pro Wanderung beträgt 12 km, der maximale Höhenunterschied 600 m. Die jeweilige Anfahrtszeit zum Ausgangspunkt der Wanderung beläuft sich zwischen einer halben und maximal einer Stunde. Sofern Sie keine Begleitperson mitbringen können, wird diese gegen Aufpreis vom Haus gestellt.

Das Blindenzentrum St. Raphael befindet sich in Bozen, der modernen und gleichzeitig lieblichen Stadt, deren unverwechselbares mondänes Flair von dem Zusammentreffen der zwei großen europäischen Kulturen geprägt ist. Inmitten dieser urbanen Lebendigkeit lädt das Haus nach einer herrlichen Wanderung zu Ruhe und Entspannung ein. In familiärer Atmosphäre wohnen Sie in komfortabel und modern ausgestatteten Zweibett- oder Einzelzimmern mit Dusche, WC, Haartrockner, Telefon und Fernseher. Unsere Küche verwöhnt Sie mit italienischen und Südtiroler Gerichten. Entspannende Stunden genießen Sie in unserem modernen Hallenbad mit angrenzender Liegewiese und im Fitnessraum.

Lust bekommen auf eine abwechslungsreiche Woche in netter Gesellschaft unter herrlicher Sommer-Sonne? Worauf warten Sie noch – reservieren Sie sich gleich Ihren Platz unter Tel. 0039-0471-442324/25 oder unter info@blindenzentrum.bz.it.

 

Termine/Leistungen/Preise:

von Samstag, 04. August bis Samstag, 11. August 2012

7 Tage Halbpension im Zweibettzimmer, freie Benutzung des Wellnessbereichs, drei geführte Ganztagestouren und zwei Halbtageswanderungen zum Vorzugspreis von 397,00 Euro

Einzelzimmerzuschlag: 49 Euro (das Kontingent von Einzelzimmern ist begrenzt)

Aufpreis für die eventuell vom Haus gestellte Begleitung für die Wanderungen: 97,00 Euro

Alle Teilnehmer sind gebeten, folgende Ausrüstung mitzubringen: Wanderschuhe, Regen- und Sonnenschutz.

Bonner Bücherbord

Prawer, Joshua: Die Welt der Kreuzfahrer

Sprecher: Eva Tritschler; 7 Std. 50 Min.

Best.Nr. 24595

Geistige Hintergründe und historische Realität der mittelalterlichen Kreuzzüge. (Neuaufsprache).

 

Schacht, Andrea: Hexenkatze

Sprecher: Nicole Meru; 7 Std. 56 Min.

Best.Nr. 24530

Immer wenn sich Debra McMillen über ihren Nachbarn ärgert, werden zerstörerische Kräfte in ihr freigesetzt. Auf der Suche nach der Ursache begreift Debra, dass es irgendwie mit den Katzen Holy und Mystery zu tun hat, die sich bei ihr und ihrer Tochter Micki eingeschlichen haben.

 

Blobel, Brigitte: Blind Date

Sprecher: Renate Lubowitzki; 8 Std. 6 Min.

Best.Nr. 24550

Zoe arbeitet während der Ferien in einem Callcenter. Einer ihrer Kunden ist Lennart. Die Beiden verstehen sich auf Anhieb und Lennart möchte dieses Mädchen unbedingt treffen. Was er nicht weiß: Zoe ist blind und sieht die Welt auf ihre eigene Weise.

Angebot: Elberfelder Bibel

Die Blindenbibliothek Landschlacht bietet eine 30-bändige, zum Teil noch originalverpackte Punktschriftausgabe der Elberfelder Bibel zur kostenlosen Abgabe an.

Blindenbibliothek Landschlacht

Tel.: +41 / 71-6951214

Email: bbl@cab-org.ch

Gebetsmeinungen Februar 2012

Wir beten:

- dass alle Völker Zugang zu Trinkwasser und den notwendigen Ressourcen für den täglichen Lebensunterhalt haben.

Wasser ist die Grundlage für das Leben auf der Erde. Das sagt uns die Forschung. Das sagt uns auch die Bibel. Sehr oft wird in der Bibel auch vom Wasser des Lebens gesprochen: „Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.“ (Offb 21,6) Der Zugang zu Wasser muss ein Grundrecht der Menschen bleiben. Und die Reinhaltung von Wasser muss sichergestellt werden, damit auch kommende Generationen auf unserem Planeten leben können. Auch die anderen notwendigen Ressourcen der Erde sind für alle Menschen da. Sie dürfen nicht dazu verwendet werden, um auf andere Menschen Macht und Zwang auszuüben.

 

- dass der Herr mit seinem Beistand die Tätigkeit der Mitarbeiter im Gesundheitswesen in den armen Regionen bei der Pflege von Kranken und Armen begleitet.

Ärzte und Krankenschwestern leisten einen sehr wichtigen Dienst am Menschen. Oft müssen sie in armen Ländern mit sehr unzureichenden Mitteln arbeiten. Es wäre wichtig, dass die einzelnen Staaten eine gesundheitliche Versorgung durch die Medizin für alle Menschen ermöglichen. Es kann nicht sein, dass die gesundheitliche Versorgung armen Menschen vorenthalten wird. Jeder Mensch besitzt Würde und verdient Zuwendung und Pflege, besonders in Krankheit und bei Verletzungen.

 

- für eine gegenseitige Bereicherung durch Solidarität und Spiritualität als Grundlagen der FIDACA und ihres weltweiten Einsatzes.

Jesus hat die allumfassende Solidarität gelebt und gezeigt. Das ist oft schwer zu leben. Doch die Solidarität jener Menschen, die das gleiche Schicksal tragen wie wir selbst, ist einfacher zu leben. Wichtig ist, sich nicht wegen Kleinigkeiten zu streiten, sondern den gemeinsamen Konsens innerhalb der Schicksalsgemeinschaft zu finden. Das Miteinander und die Solidarität können Kräfte bündeln und die Situation der einzelnen Menschen stark verbessern. Viel Kraft und Klarheit im Handeln gewinnt man aber auch durch die christliche Spiritualität. Sie gibt Kraft, das Leben zu meistern im Vertrauen auf Gott.

Manfred Pittracher

Gehörlosenseelsorge Innsbruck

 

Kontakt:

Alfred Natterer, Seelsorgeamt Innsbruck,

Email: familienreferat@dibk.at

Stürmische Grüsse von der Ostsee

Diese erste Ausgabe der LUX VERA im Jahr 2012 entsteht während meines Urlaubs im Seebad Heringsdorf auf der Insel Usedom. Hier war – wie üblich – zu Silvester halb Berlin angereist, um einen Kurzurlaub in den restlos belegten Hotels zu genießen. In der Villa Stella Maris waren nur drei Appartements belegt. Schade! Denn auch wenn die Stürme Uli und Andrea uns an der Küste und bei einem Tagesausflug in die alte Hansestadt Greifswald ganz mächtig um die Ohren pfiffen, ist es eine herrliche Zeit an der Ostsee. Wenn Silvester vorbei ist, teilen die wenigen Wintergäste – oft mit Vorschulkindern – die Insel wieder mit den Einheimischen.

Aber egal - ob Winter, Frühling, Sommer, Herbst, Usedom und die Villa Stella Maris sind zu jeder Jahreszeit ein attraktives Ziel, um lange Spaziergänge, interessante Ausflugsziele, köstliche Spezialitäten (z.B. vielfältige Sanddornprodukte und natürlich vielerlei Fisch) zu genießen!

Buchungsanfragen können Sie richten an Frau Schneider in der Geschäftsstelle des DKBW, Tel.: 0228-55949-29

Viele gute Wünsche für das neue Jahr

Ihre Margrita Appelhans

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IMPRESSUM

REDAKTION

Margrita Appelhans (DKBW)

E-Mail: m.appelhans@t-online.de

 

MIT BEITRÄGEN AUS DEN

MITGLIEDSORGANISATIONEN DER ARBEITSGEMEINSCHAFT

BLINDENAPOSTOLAT ÖSTERREICH

Stephansplatz 6/VI 43, 1010 Wien, Österreich

Tel. 0043/1/51 552-33 05, Mobil: 0043/664 610 1129

E-Mail: blindenapostolat@edw.or.at

BLINDENAPOSTOLAT SÜDTIROL

Schießstandweg 36, 39100 Bozen-Gries, Italien

Tel. 0039/0471/44 23 33, Fax: 0039/0471/44 23 00

E-Mail: apostolat@blindenzentrum.bz.it

SCHWEIZERISCHE CARITASAKTION DER BLINDEN

Schrennengasse 26, 8003 Zürich, Schweiz

Tel. 0041/44/4 62 13 00, Fax: 0041/44/4 62 13 04

E-Mail: info@cab-org.ch

 

DAISY-Ausgabe

Deutsche Katholische Blindenbücherei GmbH

Graurheindorfer Straße 151a, 53117 Bonn, Deutschland

Telefon 0049/228/5 59 49-0, Telefax: 0049/228/5 59 49 19

Druck und Versand

Blindenschrift-Verlag und Druckerei GmbH

„Pauline von Mallinckrodt“

Andreasstraße 20, 33098 Paderborn, Deutschland

Telefon: 0049/5251/6 88 88-0, Telefax: 0049/5251/6 88 88-29

info@pader-braille.de