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Das Deutsche Katholische Blindenwerk (DKBW) ist die von der Deutschen Bischofskonferenz anerkannte katholische Blindenorganisation. Dieses Werk ist ein Zentralverband und hat seine Mitglieder in den verschiedenen Regionen Deutschlands. Die regionalen Mitglieder sind jeweils selbstständige Vereinigungen, die im DKBW zusammengefasst sind. Das DKBW hat als Dachverband alle Aufgaben zu erledigen, die von den einzelnen regionalen Blindenwerken nicht mit ausreichendem Erfolg geleistet werden können. Deswegen hat auch das Deutsche Katholische Blindenwerk, das seine Geldmittel ausschließlich aus Sammlungen unter den deutschen Katholiken erhält, href="einrichtungen.htm"> Zentraleinrichtungen geschaffen, die allen Blinden aus Deutschland und dem Ausland zur Verfügung stehen.

Es handelt sich dabei um eine Hörbücherei, die in 53117 Bonn, Graurheindorfer Str. 151a, errichtet wurde (E-Mail: info@blindenbuechereibonn.de. Es werden vor allen Dingen Hörbücher auf CDs und Kassetten aufgelesen und im Leihverkehr verschickt. Der Schwerpunkt dieser Bücherei ist die religiöse Literatur. Selbstverständlich werden auch Werke der Weltliteratur in deutscher Sprache vorrätig gehalten und können von den Blinden ausgeliehen werden. Wer die deutsche Sprache verstehen kann und im Ausland wohnt, kann sich an die Hörbücherei wenden, um von dort Literatur zu beziehen. Es werden von der Hörbücherei auch im Auftrag des DKBW Hörzeitungen herausgegeben, die monatlich oder zweimonatlich erscheinen. Dies sind:

 

Das DKBW unterhält ferner eine Blindenschriftdruckerei, die von den Schwestern der Christlichen Liebe aus Paderborn Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Sie produziert unter Einsatz von Computern Blindenschriften. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf der religiösen Literatur. Diese Druckerei stellt auch in Fremdsprachen religiöse Blindenschriften her, die dann meist unentgeltlich an die Blinden in verschiedenen Ländern abgegeben werden. Neben einer Hilfe der Deutschen Bischofskonferenz von etwa 20 % des ordentlichen Etats werden im Übrigen alle Aufwendungen der Druckerei vom Deutschen Katholischen Blindenwerk getragen (E-Mail: info@pader-braille.de.

 

Das DKBW unterhält schließlich zusammen mit CAB (Schweizerische Caritasaktion der Blinden) in CH 8597 Landschlacht/TG ein internationales Blindenzentrum, das von vielen Blinden aus den verschiedenen Ländern genutzt wird (E-Mail: info@ibzlandschlacht.ch. | Startseite des IBZ Landschlacht

 

Das DKBW leistet auch vielfältige Hilfe überall dort, wo sich die katholische Kirche um Blinde bemüht. In Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa wurden mit der Unterstützung des DKBW zahlreiche Schulen, Wohnheime, Rehazentren und andere Stätten der Begegnung für Blinde im Sinne der Kirche errichtet. Diese arbeiten zur vollen Zufriedenheit der jeweiligen Ortskirche. Informative und illustrierte Materialien hierzu finden Sie auch in der Rubrik Auslandsarbeit.

 

Nicht nur in den Ländern, mit denen Deutschland in Entwicklungszusammenarbeit verbunden ist, sondern auch in Japan hat das DKBW die Blindenarbeit nachhaltig unterstützt, in einem Land, in dem die Christen nur eine Minderheit sind. Dabei ist es besonders wichtig, dass sich in allen Ländern ein Priester, eine Ordensfrau oder irgendein Laie dem Problem der katholischen Blindenarbeit verbunden weiß und örtlich die richtigen Entscheidungen zusammen mit den Blinden trifft. Dies kann und will auch das DKBW nicht in eigener Regie tun. Es ist ein Verband, der von dem Gedanken der Blindenselbsthilfe ausgeht.

 

Das DKBW pflegt bei seiner internationalen Arbeit den Kontakt mit anderen Organisationen, die der Internationalen Föderation katholischer Blindenvereinigungen (FIDACA) angehören, um Doppelinvestitionen zu vermeiden und eine wirksame Hilfe leisten zu können.

 

Mail an secretariat@fidaca.org. Gruppen oder Organisationen, die die Hilfe des DKBW erbitten möchten, können diese entweder direkt oder über die FIDACA beantragen.

Mail an die Geschaäftsstelle des DKBW in Bonn, info@dkbw-bonn.de

 

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